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Der Lastkraftwagen

Berufsfeuerwehr Flughafen Zürich-Kloten

120 Angestellte aufgeteilt in drei 24-Stunden Schichten zu 36 Mann leisten bei der Flughafen Feuerwehr Zürich-Kloten Dienst. Sie kommen jährlich zu rund 4'500 Ernstfällen zum Einsatz. Unterstützt werden sie dabei von der Betriebsfeuerwehr des Flughafens, der Flughafen-Sanität, der Feuerwehren der umliegenden Gemeinden sowie der Flughafenpolizei, der REGA, des Zivilschutzes und einer Spezial-Einheit der Armee. Nebst der Hauptwache stehen der Flughafenfeuerwehr drei Nebenwachen (Satelliten) zur Verfügung, nämlich im Fingerdock A... Dies, um im Bedarfsfall innert kürzester Zeit eingreifen zu können

Für die Flugzeugbrandbekämpfung stehen der Feuerwehr nicht weniger als zehn Grosslöschfahrzeuge zur Verfügung. Es sind dies drei SIMBA-Pulverfahrzeuge mit je sechs Tonnen Pulver, drei SIMBA-Schaumlöschfahrzeuge mit je 12'500 Liter Wasser und 1'500 Liter Schaum, ein Crash Truck MAN/Saval Kronenburg (MANSK), ein Mercedes Schaumlöschfahrzeug mit 8'000 Liter Wasser und 850 Liter Schaum sowie zwei Mercedes Schaumlöschfahrzeuge mit je 6'500 Liter Wasser und 1'000 Liter Schaum. Des weiteren stehen zwei Grosslöschfahrzeuge mit 8'000 Liter bzw. 6'500 Liter Wasser und ein Kohlensäure-Löschfahrzeug mit 540 kg CO2 für die Brandbekämpfung in den weitläufigen Flughafenanlagen bereit. Ein weiteres kombiniertes Löschfahrzeug mit 4'000 Liter Wasser, 700 Liter Schaum und 2'000 kg Pulver ist für Einsätze auf dem Tarmac vorgesehen. Weitere Einheiten wie Gelenkmast, Nottrepp-, Atemschutz-, Pionier-, Kran- und Kommandofahrzeuge vervollständigen den imposanten Fahrzeugpark.

Internationale Löschboote

Internationale Löschboote

Nicht nur auf dem Land sondern auch auf dem Wasser muss die Feuerwehr bei Notfällen eingreifen können. Löschboote fahren zu jeglicher Art von Einsätzen auf dem Wasser: Sei dies zu einem Schiffsbrand oder zur Rettung Schiffbrüchiger. Da Feuerlöschboote bei Einsätzen oftmals auf sich alleine gestellt sind, verfügen sie über eine umfangreiche Ausrüstung. Wasserwerfer, welche durch starke Pumpen versorgt werden, gehören zur Grundausstattung eines Löschbootes. Schaummitteltanks und Oelwehrmaterial befinden sich ebenso auf dem Löschboot wie umfangreiche Löscharmaturen und Rettungsmaterial. Je nach Typ und Grösse sind Löschboote auch mit Gelenkmasten oder ausfahrbaren Leitern ausgestattet. Zudem kommen nebst dem üblichen Schiffsrumpf auch Katamarane und Tragflügelboote zum Einsatz.

Marokko

Marokko

Die Feuerwehren des Königreichs Marokko sind nach französischem Vorbild organisiert und ausgerüstet. Freiwillige Feuerwehren gibt es nicht, die Aufgaben werden ausschliesslich von Berufsfeuerwehrangehörigen übernommen. Die Fuhrparks bestehen mehrheitlich aus Fahrzeugen französischer Hersteller, allen voran Renault mit Aufbau von Sides. Die neueren Tanklöschfahrzeuge sind allesamt mit einem hydraulischen Rettungssatz und Lichtmast ausgerüstet, wobei der Löschwassertank 2'500 Liter fasst. Da die Löschwasserversorgung in weiten Teilen des Landes prekär ist, sind etliche Grosstanklöschfahrzeuge (10'000 Liter Wasser) in den Wagenparks der Feuerwehren vorhanden. Drehleiterfahrzeuge sind lediglich bei der Feuerwehr der Stadt Casablanca anzutreffen.

MERCEDES ACTROS

MERCEDES ACTROS

Das neue Actros Chassis von Mercedes wird vermehrt für schwere Feuerwehr-Fahrzeuge verwendet, sei dies einerseits für Tanklöschfahrzeuge oder andererseits für Pionierfahrzeuge. Wird der Actros also das Feuerwehr-Fahrzeug der Zukunft? Gezeigt wird das Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Zürich auf einem Actros 1835 A 4 x 4 Fahrgestell. Der Motor leistet 354 PS, das Gewicht beträgt 18 Tonnen. Das TLF ist für eine Besatzung von 2+4 ausgelegt. Es führt 2'800 Liter Wasser mit. Im Heck befindet sich eine Godiva-Pumpe Typ 3. Zudem besitzt dieses TLF seitlich je einen Schnellangriff von 60 m Länge.

Ein weiteres TLF auf Actros wurde kürzlich durch die FW Stans angeschafft. Aufgrund der Autobahn sowie des Seelisbergtunnels wurde ein schwerer Actros 1848 4 x 4 bestellt. Das 18 Tonnen schwere Fahrzeug wird von einem 476 PS starken Motor angetrieben. Als Löschmittel stehen 4'000 Liter Wasser und 500 Liter Schaum zur Verfügung. Zusätzlich verfügt dieses TLF über einen ferngesteuerten Frontmonitor mit einer Leistung von 400 - 1'200 Liter/Minute. Des weiteren besitzt dieses TLF zwei Schnellangriffsleitungen von je 80 m Länge. Lichtmast 3 x1'500 Watt, Stromgenerator und Seilwinde mit Zuglast von 4'500 kg ergänzen die Ausrüstung.

Wechselladerkonzept

Wechselladerkonzept

Der "Standard-Fuhrpark" einer Feuerwehr kann das immer grösser werdende Aufgabenspektrum alleine nicht mehr abdecken. Zusätzliche Gerätschaften und Fahrzeuge müssen beschafft werden. Um diesem Umstand vor allem in wirtschaftlicher Sicht rechnen zu tragen, wurde das Wechselladerkonzept ins Leben gerufen. Anfänglich standen nicht wenige Verantwortliche eher skeptisch diesem neuen Konzept gegenüber, die Praxis belehrte die Gegner jedoch eines besseren, und der eigentliche Durchbruch dieser Technologie fand schliesslich in den 90er Jahren statt. Auf Trägerfahrzeugen aufgesattelte Abrollbehälter stehen seitdem für die verschiedensten Einsatzarten zur Verfügung wie z.B. Pionierdienst, Wassertransport, Atemschutz, Chemiewehr, mobile Einsatzführung oder sogar für das Abführen von Schutt- bzw. kontaminiertem Einsatzmaterial. Dabei gilt zu beachten, dass das Wechselladerkonzept als Ergänzung eines bestehenden Fuhrparks gedacht ist, und eigentliche "Basisfahrzeuge" nie wird ersetzen können. Vor allem für Berufs-, Stützpunkt- und Werkfeuerwehren stellt das Wechselladerkonzept somit eine ausgezeichnete Alternative im Bereich der Fahrzeugbeschaffung dar.

Feuerwehr Buenos Aire

Feuerwehr Buenos Aire

Die Feuerwehr der Hauptstadt Argentiniens untersteht der staatlichen Polizei, der Polizia Federal Argentina. Sie verfügt über total 19 Wachen. Es stehen vor allem Fahrzeuge auf MAN- oder Mercedes-Fahrgestellen (Hauber) bereit, dazu kommen aber auch TLF und Squirts des amerikanischen Herstellers Pierce. Es gilt, drei verschiedene Typen von Löschfahrzeugen zu unterscheiden: Das Vorauslöschfahrzeug Puma mit 1'200 Liter Wasser, das Standard TLF mit 3'000 Liter Wasser, welches auch Schere/Spreizer mitführt sowie das GTLF, welches 7'000 Liter Wasser auf den Schadenplatz bringt. Zur Zeit stehen nur wenige Fahrzeuge amerikanischer Bauart im Dienst. Bei den Hubrettungsfahrzeugen sind nebst älteren 30 m Leitern von METZ und Gelenkmasten von Simon Snorkel neu auch Bronto Skylifts vorzufinden. Letztere weisen eine Nennrettungshöhe von 64 m auf! Zusätzlich gewährleistet die staatliche Polizei auch den Brandschutz des internationalen Flughafens von Buenos Aires (Ezeiza) sowie des nationalen Flughafens (Aeroparque Jorge Newbery). Bombenentschärfungskommando und Waldbrandbekämpfung sind weitere Spezialeinheiten, die der staatlichen Polizei angehören.

Fakten, die Sie noch nicht wussten über Feuerwehrmänner

Fragt man kleine Jungs nach ihrem Berufswunsch, so antworten viele begeistert: Pilot oder Feuerwehrmann. Es scheint also irgendeine Faszination von diesen beiden Berufsgruppen auszugehen, für die besonders Kinder empfänglich sind. Vielleicht ist der Grund für diese Faszination vor allem die Spannung, die beide Berufe mit sich bringen. Piloten dürfen unvorstellbar schwere Flugzeuge durch die Luft navigieren und im komplex anmutenden Cockpit in Uniform gekleidet sitzen. Feuerwehrmänner retten Menschen aus lodernden Flammen und tragen Bandschutzanzüge und Helme. Beide Berufe sind auch verbunden mit einem hohen Maß an Verantwortung, die Kinder natürlich noch nicht verstehen, aber vielleicht schon spüren.

Der Beruf des Feuerwehrmanns ist einer der anstrengendsten und befriedigendsten zugleich. Feuerwehrmänner sollten körperlich sehr fit sein und über eine stabile Psyche verfügen. Sie sollten über eine gute Kondition verfügen und möglichst auch kräftig sein, da sie nicht selten schnell laufen müssen und schwer zu schleppen haben. Beinahe noch wichtiger ist die psychische Verfassung eines Feuerwehrmanns. Häufig erwarten Feuerwehrmänner schreckliche Bilder von Unfallsituationen oder Bränden. Dies sollten Sie auf keinen Fall unterschätzen, falls Sie den Wunsch hegen, Feuerwehrmann zu werden.

Andererseits kommt in dem Beruf kaum Langeweile auf, da Feuerwehrmänner immer wieder neue Herausforderungen meistern müssen und häufig unter Adrenalin-Ausschüttung arbeiten. Es empfiehlt sich daher, gründlich über diese Dinge nachzudenken, falls man Interesse an diesem Beruf hat. Zeit für http://www.camplace.com wird einem kaum bleiben. Selbst wenn man seine Zeit einmal nicht auf der Feuerwehrwache oder bei Einsätzen verbringt, so hat man häufig Bereitschaftsdienst, was bedeutet, dass man jederzeit verfügbar sein muss und sich nicht zu weit von der Wache, bei der man angestellt ist, entfernen darf, damit man in kürzester Zeit einsatzbereit sein kann. Auch Alkohol darf während des Bereitschaftsdienstes selbstverständlich nicht konsumiert werden, da dies fatale Folgen haben könnte, sofern man zu einem Einsatz gerufen wird – abgesehen davon, dass man dann auch nicht mehr Auto fahren darf.

Wird man zu einem Einsatz gerufen, muss man jederzeit mit dem Schlimmsten rechnen. Feuerwehrmänner werden nicht nur zu Bränden gerufen, sondern häufig auch zu Auto- oder Zugunfällen, wo es vorkommen kann, dass ganze Familien ums Leben kommen. Gerade Feuerwehrmänner, die eigene Kinder haben, fühlen sich von derartigen Situationen oft stark betroffen und müssen nicht selten die Hilfe eines Seelsorgers in Anspruch nehmen.

Gleichzeitig können Feuerwehrmänner auch bedeutende Hilfe in solchen Situationen leisten und gegebenenfalls Leben retten, was den Berufs des Feuerwehrmanns äußerst reizvoll macht, da er Erfüllung verspricht, sofern man mit Niederlagen umgehen kann in solchen Fällen, wo man mit dem Tod oder anderen schrecklichen Erfahrungen konfrontiert wird. Auch in Suizidfällen wird häufig die Feuerwehr gerufen und so kommt es auch vor, dass auch Feuerwehrmänner seelische Hilfe gegenüber Angehörigen leisten müssen, obwohl sie in solchen Momenten auch mit ihren eigenen Emotionen zu kämpfen haben.

Seien Sie sich dieser Dinge bewusst, wenn Sie eine Karriere als Feuerwehrmann anstreben. Es erwarten sie viele spannende Aufgaben, die Sie im Erfolgsfall sehr glücklich machen können, bei Niederlagen aber eine sehr robuste Psyche erfordern und das nicht nur phasenweise, sondern mehrere Jahre oder Jahrzehnte hindurch, weshalb der Beruf auch sehr aufreibend sein kann. Mit dem Alter kann sich eventuell Gewohnheit im Umgang mit schrecklichen Erfahrungen einstellen oder aber auch Ermüdung. Sprechen Sie zur Vorbereitung am besten einmal mit einigen Feuerwehrmännern und fragen Sie nach deren Erfahrung!